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Der Anbau in Pflanzgefäßen, das sogenannte „Container Gardening", ist zu einem festen Trend unserer Zeit geworden. Er ermöglicht es, schlichte Betonterrassen in blühende Oasen zu verwandeln, einen Kräutergarten direkt auf dem Balkon anzulegen oder einem großen Landgarten Struktur zu verleihen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch nicht nur in der Auswahl der schönsten Pflanze im Gartencenter, sondern vor allem in der Wahl des richtigen Zuhauses für ihr Wurzelsystem. Ein häufiger Fehler ist der Kauf eines Pflanzgefäßes „nach Augenmaß". Dabei entscheidet gerade das Volumen des Gefäßes darüber, ob Ihre Pflanze gedeiht oder nur überlebt.

Die Grundphilosophie ist einfach: Jede Pflanze hat ihren eigenen Raum verdient. Ist das Pflanzgefäß zu klein, geraten die Wurzeln an ihre Grenzen, beginnen sich im Kreis zu drehen, das Substrat verliert schnell seine Nährstoffe und die Pflanze verlangt nach ständigem Gießen. In einem zu großen Gefäß wiederum sammelt sich Feuchtigkeit, die eine junge Pflanze nicht aufnehmen kann, was zu Wurzelfäule führt. Schauen wir uns also das ideale Volumen für verschiedene Arten von Gartenpflanzen an.

Kleine Pflanzgefäße (5–25 Liter): die Schönheit der Details und der Zauber der Kräuter

Diese Kategorie ist ideal für saisonale Bepflanzungen und Pflanzen mit flachem Wurzelwerk. Wenn Sie Fensterbänke oder kleine Balkontische beleben möchten, ist das Ihr Ausgangspunkt.

Geeignete Pflanzen: Klassische einjährige Pflanzen wie Petunien, Geranien, Surfinien oder Lobelien. In einem Volumen von etwa 10–15 Litern gedeiht hervorragend auch ein „Teegarten" – eine Kombination aus Minze, Zitronenmelisse und Basilikum.

Warum Eichenholz: Kleine Plastikbehälter erhitzen sich in der Sonne innerhalb weniger Minuten und „kochen" die Wurzeln im wahrsten Sinne des Wortes. Eichenholz wirkt als natürlicher Isolator, hält die Wurzeln kühl und das Substrat deutlich länger feucht.

Pflanztipp: In ein 25-Liter-Pflanzgefäß können Sie auch Hängeerdbeeren setzen. Die Struktur des Eichenholzes verleiht Ihrer eigenen Ernte einen Hauch von ländlichem Luxus.

Mittelgroße Pflanzgefäße (30–60 Liter): die Grundlage jeder Terrasse

Hier kommen wir zu Pflanzen, die zu einem festen Bestandteil Ihres Außenbereichs werden möchten. Diese Volumen bieten genug Stabilität und Raum für die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems.

Geeignete Pflanzen: Diese Kategorie ist für Lavendel, Ziergräser (z. B. Lampenputzergras oder japanisches Blutgras), Hortensien oder niedrige Strauchrosen gedacht. Liebhaber des Eigenanbaus ziehen darin auch erfolgreich Buschtomaten, Auberginen oder Chilischoten.

Stabilitätsvorteil: Mittelgroße Eichenpflanzgefäße haben ein beachtliches Gewicht, was ein großer Vorteil ist. Im Gegensatz zu leichten Keramiktöpfen werden sie weder von einem Sommergewitter noch von starken Windböen auf einer offenen Terrasse umgeworfen.

Designelement: Eine Gruppe aus drei Pflanzgefäßen unterschiedlicher Höhe (zum Beispiel 30, 45 und 60 cm) schafft ein dynamisches optisches Element, das den Raum visuell in eine Erholungs- und eine Nutzzone teilt.

Große Eichenpflanzgefäße (70–107 Liter): majestätische Solitäre und Bäume

Wir sprechen von der Königsklasse der Gartengefäße. Diese Pflanzgefäße sind keine gewöhnlichen Behälter mehr – sie sind architektonische Elemente, die den Charakter eines Raumes prägen. Sie sind für Pflanzen gedacht, die Stabilität und eine große Menge an „Nahrung" in Form eines voluminösen Substrats benötigen.

Geeignete Pflanzen: Große Nadelgehölze, Thujen, Zypressen, kugelförmig geschnittener Buchsbaum oder sogar kleinere Obstbäume auf schwachwüchsigen Unterlagen (zum Beispiel Säulenäpfel). Sie sind auch ideal, um dichte grüne Wände zu schaffen, die Ihnen Privatsphäre bieten.

Sorgenfreie Überwinterung: Einer der größten Vorteile der großen Bonpos-Eichenpflanzgefäße ist ihre Fähigkeit, Pflanzen im Winter zu schützen. Die starken, massiven Eichenwände in Kombination mit einem großen Erdvolumen schützen die Wurzeln vor dem Durchfrieren. Pflanzen, die im Plastiktopf die Januarfröste nicht überstehen würden, überwintern in einem Eichenpflanzgefäß sicher.

Praktischer Rat: Warum tiefe Eichenpflanzgefäße im Garten dominieren

Das Material, aus dem ein Pflanzgefäß gefertigt ist, ist für die biologischen Prozesse der Pflanze entscheidend. Eichenholz steht nicht nur für Schönheit und Tradition. Es enthält natürliche Gerbstoffe, die eine leichte antiseptische Wirkung haben und die Wurzeln vor bestimmten Pilzarten schützen.

Der größte Vorteil in der Sommersaison liegt jedoch im Umgang mit Wasser. Eichenholz hat eine poröse Struktur und „atmet", verhindert dank seiner Wandstärke aber eine zu schnelle Verdunstung. In tiefen Bonpos-Eichenpflanzgefäßen entsteht ein stabiles Mikroklima. Während die Feuchtigkeit bei anderen Materialien wie auf einer Schaukel schwankt, steigt und fällt sie in Eichenholz langsam und gleichmäßig. Das bedeutet weniger Stress für die Pflanze, eine üppigere Blüte und für Sie weniger Zeit mit der Gießkanne in der Hand.

Die Investition in ein hochwertiges Eichenpflanzgefäß ist eine Investition in die Gesundheit Ihres Gartens. Ob Sie sich für ein 5-Liter-Akzentstück oder ein dominierendes 100-Liter-Element entscheiden – die massive Eiche aus der Bonpos-Werkstatt bietet Ihren Pflanzen die beste Grundlage für gesundes Wachstum.